Die Walnuss explodierte quälend langsam.
Als Rantuffekk die Nussdruckkammer betrat um den Proteinrest aus der Kombustionskanüle zu lecken, neigte sich die Möglichkeit eines Totalfehlschlags schwer in sein Herz. „Ich habe Irmchen enttäuscht“, schellte die Glocke der Selbsterkenntnis in seinen präfrontalen Kortex ein, ließ auch das Klingeln Irmchens aufgebrachter Schelten nachwehen. „Das war‘s dann wohl, Pöter“, raunte er seinem Hinterteil entgegen, „diese Walnuss bekommen wir nie rechtzeitig explodiert.“ Mit einigem an Trauer und noch mehr an Furcht (Irmchen wäre sicher ungehalten, und zurecht), schlurfte Rantuffekk seine schwachen Backen aus der Kammer. Jedes Knackexperiment pöterlichen Fabrikats wollte hiermit bis auf weiteres vergessen sein. Denn jetzt war Strafe angesagt. Er spulte seine Videos zurück, gab sie am Kommandostand ab und telefonierte Irmchen an: „Hallo…“
Stille in der Leitung. Dann: „Ich höre es an deiner Stimme, Rantu. Komm heim. Wir haben zu… reden.“
Rantuffekk schob sich eine Walnuss in den Hintern und stieg in die Kabelbahn zu Irmchen. Sein leises Weinen verlor sich in den Schwingungen des Stahlseils, das ihn Richtung Terror zog.